Curry – das „Wundermittel“

Haben wir Ihnen eigentlich schon davon berichtet, welche positiven Einflüsse das Curry-Gewürz auf unsere Gesundheit hat? Dieser Gewürzmischung wird nämlich eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt!

Gut für die Knochen und vieles mehr, das ist Curry. Der regelmäßige Verzehr von Curry-Speisen kann sogar verhindern, dass knochen-destabilisierende Krankheiten auftreten, Entzündungen und Gelenkschmerzen lindern und sogar Darmkrebs vorbeugen.

Curry hilft dabei, den Cholesterinspiegel zu stabilisieren und ihm wird zudem noch eine appetitanregende Wirkung nachgesagt.

Das Curry-Gewürz steht für ein exotisches Geschmackserlebnis. Egal, ob süß, pikant, mild oder scharf – jedem Gericht wird eine besondere Note verliehen. Chili, Bockshornklee, Fenchelsamen, Minze, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und Pfeffer gehören zu den klassischen Bestandteilen des Curry-Gewürzes, das sich auch noch als „Knochenstärker“ einen Namen gemacht hat.

Eigentlich ist die Gewürzmischung „Curry“ den indischen Masalas nachempfunden. Diese verschiedenen Gewürze, die in Indien ganz unterschiedlich nach Haushalt, Ort und Region zubereitet werden, entfachen so manches Mal eine wahre Geschmacksexplosion – und es kann schon von süßlich bis feurig-scharf zugehen! Aber wie immer, die Mischung macht’s!

Curry ist ja eine britische Erfindung! Die Engländer setzten während der Kolonialzeit im 18. Jahrhundert in Indien eine Mischung zusammen, die dem europäischen Geschmack eher entsprach. Als deren Vorbild galten aber die Masalas. Das Currypulver selbst ist in der indischen Küche ungebräuchlich.

Übrigens ist „Curry“ auch die Bezeichnung für Gerichte der japanischen, südasiatischen und südostasiatischen Küche, die auf der Basis einer sämigen Sauce mit den verschiedensten Gewürzen und raffinierten Zugaben von Fleisch, Fisch und/oder Gemüse zubereitet werden.

Curry, allerdings in pastöser Form, ist auch eine Zutat unseres heutigen Curry-Gerichts, das wir Ihnen empfehlen. Curry, ein köstliches Kalbsfilet und neben den anderen Zutaten noch ca. 20 Minuten Zeit zum Kochen. Mehr brauchen Sie nicht!

Rotes Kalbscurry

Die Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Kalbsfilet (Lungenbraten)
  • 3 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 Schalotten
  • 12 Kirschparadeiser
  • 1 frische rote Chilischote
  • 400 g frische Ananas
  • 7 EL rote Currypaste
  • 1 EL Palmzucker
  • 3 EL Fischsauce
  • etwas Salz & Zitronensaft
  • ½ l Kokosmilch
  • 4 Zweige Thai—Basilikum

Als Beilage empfehlen wir Ihnen Naturreis. Und natürlich können Sie anstelle von Kalbfleisch auch Schweins-, Puten- oder Hühnerfilet verwenden – ganz nach Belieben!

Zuerst schneiden Sie bitte das Kalbsfilet in mundgerechte Würfel. Dann werden die Schalotten geschält und geviertelt. Anschließend wenden Sie sich den Limettenblättern zu, die halbiert und dann in Streifen geschnitten werden. Nun die Chilischote aushöhlen und hacken, die Paradeiser halbieren, die Ananas schälen und in Stücke schneiden.

Jetzt erhitzen Sie bitte den Wok und geben 5 EL Kokosmilch hinein – anschließend aufkochen lassen und die Currypaste hineinrühren. Bei sanfter Hitze sollten die Zutaten 2 Minuten köcheln. Nun das Fleisch und die Schalotten dazugeben und bei mittlerer Hitze weitere 2 Minuten garen lassen. Dann die restliche Kokosmilch, Ananas, Limettenblätter, Chilischote, Zucker und Fischsauce ins Curry geben – alles bitte noch 2 Minuten köcheln lassen.

Zum Abschluss das Curry mit Salz und Zitronensaft abschmecken, und die Blätter des Thai-Basilikums von den Stielen zupfen sowie in Streifen schneiden. Nun die Paradeiser und das Basilikum unter das Curry rühren – Fertig!

Wir hoffen, dass Ihnen unser Rotes Kalbscurry genauso gut schmeckt wie uns! Guten Appetit!

Bild: Shaiith – stock.adobe.com