Hochrippe, das Stück zwischen achter und zwölfter Rippe, wird bei uns Rostbraten genannt. Ein wenig im Web recherchierend stolpern wir über so manche seltsamen Bezeichnungen, alle eigentlich vollkommen irreführend benannt, denn diese Speise wird nicht wie der Name vortäuscht am Rost, sondern in der Pfanne zubereitet.

Die besonders hohe Wertschätzung wird nicht nur durch liebevolle Zubereitung, sondern auch durch wohlklingende Namen, wie Esterhazyrostbraten, Girardirostbraten oder gar Vanillerostbraten ausgedrückt. Wir sprechen heute über eine schnell und einfach zuzubereitende Wiener Spezialität, den Zwiebelrostbraten, oder die noch raffiniertere Variante, den Vanillerostbraten. Vanille, seinerzeit eine teure Rarität und daher sicher nicht für den kleinen Mann, wurde und wird für den Vanillerostbraten keineswegs verwendet. Schnell ersetzt durch reichlich Knoblauch, wird das Aroma nur mit großer Fantasie an Vanille erinnern.

Die Scheibe Fleisch wird mit der flachen Seite des Klopfers zwischen zwei Folien Frischhaltefolie dünn geklopft und an den Rändern eingeschnitten, mit gepresstem Knoblauch, Pfeffer und Salz gewürzt und bemehlt, kurz auf beiden Seiten in wenig Öl scharf angebraten, aus der Pfanne genommen und warm gestellt. Geblätterter Knoblauch und Zwiebelringe nehmen jetzt den Platz in der Pfanne ein und werden mit den Anbratresten weitergebraten. Ob Sie nun mit Weißwein oder Suppe und ein wenig Essig löschen, ist wohl Geschmacksache. Lassen Sie die Zwiebel gut einkochen und montieren Sie die Sauce mit kalter Butter. Die Fleischscheiben lassen Sie jetzt noch ein wenig in der Sauce ziehen. Die Bratkartoffel, die sich wunderbar als Beilage eignen, lassen wir gerne inzwischen, leicht geölt und nicht allzu groß, im Ofen bei 200 Grad braun werden. Zum richtigen Timing empfiehlt es sich, gut 10 Minuten vor der Rostbratenzubereitung mit dem Braten der Kartoffeln zu beginnen.

Wichtig ist der rasche Ablauf, will man ohne langes Dünsten butterweiches Fleisch zum Tisch bringen.
Sehr fein passen knusprige Zwiebelringe dazu, geschnitten, zart gemehlt und in Kokosfett in einer extra Pfanne oder in der Friteuse gebraten, sind sie nicht nur eine Dekoration!

Besonders mürbe wird der Rostbraten, wenn er 2 Tage in Öl mariniert wurde! Sollen wir das für Sie tun? Bestellen Sie jetzt!
Ein Tipp: Notieren Sie die Zubereitung in einem Notizbuch und wandeln Sie die Zutaten für die Sauce bei der nächsten Gelegenheit ab. Lassen Sie Ihre Fantasie spielen, der Rostbraten bietet Ihnen ganz viele Geschacksoptionen!

Die Schobers wünschen gutes Gelingen!