Die Geschichte erzählt eigentlich der Weinviertler Rinderzüchter Fred von dem wir einige besonders feine Stücke erhalten haben. Angusrind mit Freds Spezialtechnik 100% stressfrei geschlachtet, ordentlich abgehangen, daher zart und butterweich, so auch das Ribeye.
Wenn schon jemand Gelegenheit gehabt hat zu sehen und vielleicht von Fred persönlich zu hören, wie dort die Zucht vor sich geht, kann sich mit Respekt und Freude an den Kochtopf, die Pfanne oder den Ofen machen.

Ribeye, oder auch Hochrippe, ein Stück zwischen achter und zwölfter Rippe, wird bei uns Österreichern Rostbraten genannt. heute empfehlen wir eine schnell und einfach zuzubereitende Wiener Spezialität, den Zwiebelrostbraten. ein wenig im Web recherchiert stolpern wir über so manch seltsame Bezeichnungen, alle eigentlich vollkommen falsch bezeichnet, denn diese Speise wird nicht wie der Name vortäuscht am Rost, sondern in der Pfanne zubereitet. die besonders hohe Wertschätzung wird nicht nur durch liebevolle Zubereitung, sondern auch durch wohlklingende Namen, wie Esterhazyrostbraten, oder Giradirostbraten oder  gar Vanillerostbraten ausgedrückt.

Wollen wir heute vielleicht gleich bei der Vanille bleiben? Vanille, seinerzeit eine teure Rarität und daher sicher nicht für den kleinen Mann, wurde und wird für den Vanillerostbraten keineswegs verwendet. schnell ersetzt durch reichlich Knoblauch, wird das Aroma nur mit großer Fantasie an Vanille erinnern.