Linsenpörkölt

Schonend fürs Börsl und dennoch gut & wohlschmeckend? Dagegen haben Sie sicher nichts einzuwenden!

Darum haben wir heute ein tolles Linsengericht für Sie.

Linsen gehören ja zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt und haben noch viel zu wenig Fans. Sie sind Hülsenfrüchte und liefern die Vitamine B1, B6 und Folsäure. Dazu sind sie auch noch gut für die Darmgesundheit und für den Cholesterinspiegel, ihr hoher Kaliumanteil senkt zudem den Blutdruck!

Wir, die Schobers sind der Meinung, dass qualitativ hochwertiges Essen nicht unbedingt teuer sein muss. Oft reicht schon ein wenig Kreativität. Lassen Sie sich von unserem Rezept inspirieren und kochen Sie heute einmal gut & billig!

Linsenpörkölt mit Speck und Semmelauflauf

Das echte Pörkölt wird durch eine lange Kochzeit definiert. Traditionell wird es natürlich im Kessel gekocht und ist noch viel stärker eingedickt als eine Gulaschsuppe. Unser Pörkölt kommt heute fast ohne Fleisch aus. Lediglich ein bisschen geräucherter Speck bereichert es. Den richtigen Speck dazu bekommen Sie natürlich bei uns, den Schobers, in der Währinger Straße 3.

Die Linsen sollten Sie übrigens rechtzeitig einweichen!

Zutaten für 4 Portionen

  • 300 g Berglinsen
  • 150 g geräucherter Speck
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 rote Paprika
  • Öl, Paprikapulver, Ketchup
  • ¼ l Rindsuppe
  • Thymian, Salz & Pfeffer, Butter
  • Je 1/16 l Sauerrahm und Crème fraîche

Für den Semmelauflauf benötigen Sie

  • 1 kleine Zwiebel
  • ¼ l Milch
  • 3 Eier
  • Butter
  • Salz & Pfeffer, Muskatnuss
  • Petersilie
  • 250 g in Würfel geschnittene Semmeln

Zuerst sollten Sie die Linsen in eine Schüssel geben, mit Wasser übergießen und für ungefähr 3 Tage einfach stehen lassen. So haben sie die Möglichkeit , ein wenig zu keimen.

Am Tag selbst schälen Sie die Zwiebel für den Semmelauflauf, schneiden sie fein und schwitzen sie in 1 EL Butter an. Dann wird mit der Milch abgelöscht und mit Salz & Pfeffer sowie der geriebenen Muskatnuss gewürzt. Jetzt lassen Sie bitte die Milch abkühlen.

Nun werden die Petersilienblättchen von den Stielen gezupft und anschließend gehackt, denn wir benötigen ca. 3 EL davon. Vermengen Sie die Eier und die gehackte Petersilie mit der Milch, um dann alles über das Weißbrot zu gießen. Alles gut vermischen, die Masse zusammendrücken, um sie dann für ein paar Minuten ziehen zu lassen. Die Eier-Petersilie-Milch-Masse sollte anschließend gut durchfeuchtet sein.

Jetzt werden die kleine Förmchen oder, in Ermangelung derer, Mokkatassen gut mit Butter ausgestrichen, um dann die Semmelmasse locker einzufüllen. Füllen Sie in eine kleine Wanne nun Wasser, ca. 2 cm hoch, ein. Kochen Sie das Wasser auf und stellen die Förmchen in das Wasserbad. Schieben Sie die Wanne ins Backrohr und backen Sie die Semmelaufläufe bei 220 Grad Celsius für ca. 15 Minuten.

Jetzt geht’s beim Pörkölt weiter!

Schälen Sie die Zwiebeln und hacken sie fein. Den Speck und die geputzten roten Paprika in kleine Würfel schneiden. Dann den Speck und die Zwiebeln mit einem kleinen Schuss Öl anschwitzen, und je 4 EL Paprikapulver und Ketchup einrühren. Alles mit Suppe aufgießen, die anschließend für ca. 5 Minuten köchelt.

Geben Sie dem ganzen Linsen, Paprikawürfel und ein paar kleine Stämmchen Thymian zugeben. Lassen Sie alles bei mäßiger Hitze und einem zugedeckten Topf ca. 12 Minuten köcheln. Würzen Sie die Linsen dann mit Salz & Pfeffer und rühren Sie zur natürlichen Bindung noch 2 bis 3 EL Butter ein.

Verrühren Sie Sauerrahm und Crème fraîche miteinander. Schöpfen Sie das Pörkölt auf Teller und bestreuen es mit dem fein geschnittenen Schnittlauch.

Sissis Tipp: Ganz besonders dekorativ wird es, wenn das Gericht mit einer Rahmmischung verziert wird. Dazu füllen Sie den glatt gerührten Rahm in ein Stanitzel aus Backtrennpapier oder Pergament und spritzen dann mit flottem Schwung kleine Kreisel auf die Linsen!

Haben wir Ihnen zu viel versprochen? Dieses Rezept beweist, dass man tolle Gerichte auch günstig zaubern kann.

Wir, die Schobers, wünschen Ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und einen richtig guten Appetit!

Bild: Corinna Gissemann – stock.adobe.com