Lammrack – Die Schobers lieben Lammfleisch, und sie haben dafür eine ganz besondere Quelle: Familie BEISKAMMER aus Kirchham bei Gmunden. Natürlich haben wir unsere bewährte Zubereitungsmethode für die verschiedenen Gerichte. Anbraten und dann in den Ofen, das ist der Weg für die Lammracks. Wir brauchen kein Thermometer, wir haben das schon im Griff. Naja, meistens ;). Jetzt darüber zu berichten, setzt eine kleine Internetrecherche voraus. Wir beginnen mit dem Suchwort „Rack“. Immer mehr führt das Englische unsere Begriffe an, niemand denkt mehr nach, warum etwas wie heißt, und der Begriff aus dem eigenen Sprachgebrauch tritt in den Hintergrund. Das englische Wort „rack“ heißt eigentlich Regal oder Gestell. Auf das Lamm bezogen bezeichnet der Begriff das Karree bzw. Kotelettstück (Rippenstück mit Knochen).

Einige Anfragen im Web bestätigen, dass hier früher offenbar von Rippchen gesprochen wurde, bevor der Begriff Rack sich auch im Deutschen etablierte. Gut unsere Kunden bestellen Racks, wir bieten Racks an! Natürlich bereiten wir auch Racks zu. Für einige Kunden marinieren wir die Lammracks für den Grill, andere wollen das gerne selber tun. In beiden Fällen ist es eine gute Idee, bei uns eine Vorbestellung zu platzieren. Rufen Sie uns doch bitte einfach an oder schicken Sie eine E-Mail!

Die Recherchen nach Lammracks ergaben wenig Spektakuläres. Eigentlich hat die Schweizer Fleischacademy mit einem für unsere Ohren besonders netten Video nahezu punktgenau erklärt, wie auch wir das Rack zubereiten, nämlich sehr einfach. Diese Leute verwenden ein Fleischthermometer, sicher eine gute Idee, ist man nicht so wie wir in Übung!

Ein Punkt erscheint uns wirklich erwähnenswert: Das kalte Fleisch anzubraten ist eine prozessstörende und schlechte Idee. Lammracks sind recht zart und sicher schon nach einer Stunde außerhalb des Kühlschranks bei nahezu Küchentemperatur. Das ist auch die Startfleischtemperatur beim Anbraten.

Den Ofen heizen wir auf 180 Grad vor und braten das Rack in Butterschmalz an, eigentlich schön langsam rundherum, aber doch insgesamt nicht länger als 4-5 Minuten. Anschließend kommt das Stück in eine Ofenform und wird nach Belieben gewürzt. Salz, Pfeffer und Thymian sowie Knoblauch sind sicher eine gute Idee. Obenauf noch ein Löffel Butter auf das Thymianbüschel, dann bleibt es für knapp 15 Minuten im Ofen und anschließend, eingewickelt, gute 10 Minuten zum Durchziehen in Ofennähe warm stellen, bevor wir es aufschneiden.

Die Schweizer zeigen im Video, dass sie das Stück bei einer Kerntemperatur von 55 Grad aus dem Ofen nehmen und dann in der Folge ebenfalls 10 Minuten abwarten, bis sich die Säfte verteilt haben. Während der 10 Minuten lässt sich wunderbar die Beilage zubereiten. Wir empfehlen dazu im Wok gebratenes Gemüse . Sie können sich die Arbeit des Schneidens ersparen und das Gemüse von uns bereits vorbereitet zum Woken mitnehmen.

Guten Appetit wünschen Ihnen die Schobers