Lammrack

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.“ – diese legendären Worte eines Oscar Wilde haben auch Berechtigung, wenn es um feines Lamm aus Oberösterreich geht!

Oft sind es die kleinen Dinge, die glücklich machen. Ein schöner Abend mit Freunden, ein gutes Essen, ein süffiger Wein – Qualität, die man sieht und spürt. Wir, die Schobers, sind sehr froh und stolz, mit der Schäferei von Gertrude und Rupert Beiskammer einen Partner gefunden zu haben, für den es auch selbstverständlich ist, mit höchsten Qualitätsparametern zu arbeiten.

Merino-Landschafe aus Oberösterreich

Unsere Fleischlieferanten, junge Tiere, die nach 3 bis 5 Monaten geschlachtet werden, entstammen den Merino-Landschaf-Mutterschafen, die in Guggenberg 8 in Kirchham, Oberösterreich, die Landschaftspflege übernommen haben. Hier, wo sich die Schäferei von Gertrude und Rupert Beiskammer befindet, ist Werbung sowie eine andere Art der vermarktenden Kommunikation fehl am Platz. Und wir sind glücklich, von dort beliefert zu werden, denn die einzigartige Qualität spricht für sich und ist wunderbar.

Hier haben die Tiere ein gutes Leben. Sie werden mit den Körnern der eigenen Felder gefüttert und besonders schonend und gesund auf Stroh gehalten. Geht eine Bestellung ein, erfährt auch nur dieses eine Tier eine Schlachtung. Alles geht absolut stressfrei zu, denn die Tiere werden direkt auf den Höfen Guggenberg und Turnaredt im Traunviertel in Oberösterreich, dem Tor zum Salzkammergut, geschlachtet. Unsere Lämmer müssen keine langen Transportwege zur Schlachtung erdulden.

Männliche Merino-Landschafe werden genauso mild und zeichnen sich durch zartes Fleisch aus, welches nicht „schöpsern“ ist. Die Geschlechtsreife dieser Tiere, die den uns unangenehmen, fremden Fleischgeschmack erzeugen würde, setzt bei dieser Rasse spät, erst nach dem neunten Monat, ein. Ein Zeitpunkt, der weit außerhalb des Schlachtzeitraumes liegt. Laut der Meinung unserer Kunden, sind Schlegel, Rücken und die Schulter die beliebtesten Teile dieser Tiere!

Das Beste vom Besten – Lammrack

Wir Schobers lieben Lammfleisch und haben dafür eine ganz besondere Quelle. Natürlich haben wir aber auch, unsere bewährte Zubereitungsmethode für die verschiedenen Gerichte. Anbraten, und dann in den Ofen, das ist der Weg für die Lammracks.

Warum heißt es Lammrack?

Das Englische ist aus unserem Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken, kaum wird noch darüber nachgedacht, warum etwas wie heißt, sodass der Begriff aus dem eigenen Sprachgebrauch in den Hintergrund tritt. Das englische Wort „rack“ benennt eigentlich ein Regal oder Gestell. Auf das Lamm bezogen, bezeichnet der Begriff das Karree bzw. Kotelett-Stück, ein Rippenstück mit Knochen. Unsere Recherchen im World Wide Web bestätigen, dass hier früher offenbar von Rippchen gesprochen wurde, bevor der Begriff „Rack“ sich auch im Deutschen etablierte. Gut, unsere Kunden bestellen Racks, wir bieten Racks an!

Wie wird Lammrack zubereitet?

Es gibt Kunden, für die marinieren wir die Lammracks für den Grill, andere wiederum, möchten das gerne selber tun. In beiden Fällen ist es ratsam, bei uns eine Vorbestellung zu platzieren – also, rufen sie uns doch bitte einfach an oder schicken uns ein E-Mail.

Unser Rack wird sehr einfach zubereitet, und wir sehen uns damit in Einheit mit der Schweizer Fleisch-Academy, die in einem Video genau erklärt, wie ein Rack zubereitet wird. Hier wird ein Fleischthermometer verwendet, was sicherlich eine gute Idee ist, wenn man nicht so in Übung ist, wie wir!

Etwas möchten wir Ihnen sehr gerne ans Herz legen: Das kalte Fleisch anzubraten, ist eine prozessstörende und schlechte Idee. Lammracks sind recht zart und erreichen schon nach einer Stunde außerhalb des Kühlschranks eine praktikable Küchentemperatur.

Diese eignet sich auch als Start-Fleischtemperatur beim Anbraten. Dazu wird der Backofen auf 180 Grad vorgeheizt. Währenddessen wird das Rack in Butterschmalz angebraten, schön langsam rundherum, aber insgesamt nicht länger als 4 – 5 Minuten. Anschließend wird das Fleischstück in eine Ofen-Form gelegt und nach Belieben gewürzt, wobei Salz, Pfeffer, Thymian und Knoblauch eine gute Idee wären. Ein Löffel Butter würde dem Thymian-Büschel auch nicht schaden. Dann verbleibt das Rack für knapp 15 Minuten im Backofen, um dann, eingewickelt, für gute 10 Minuten zum Durchziehen in Ofen-Nähe warm gestellt zu werden bis es aufgeschnitten wird.

Wenn die Kerntemperatur 55 Grad erreicht hat, nehmen Sie das Fleischstück aus dem Ofen. So empfiehlt es die Schweizer Fleisch-Academy. Dann warten Sie 10 Minuten, bis sich die Säfte verteilt haben.

Während dieser 10-minütigen Wartezeit lässt sich ganz wunderbar, die Beilage zubereiten. Hier empfehlen wir zum Beispiel im Wok gebratenes Gemüse. Sie wollen sich die Arbeit des „Gemüse-Schnippelns“ ersparen? Kein Problem! Bestellen Sie einfach das von uns vorbereitete Gemüse für den Wok mit.

Einen guten Appetit wünschen die Schobers!

Bild: ExQuisine – Fotolia