Esterházy-Rostbraten

Die Esterházys leihen ihren guten Namen nicht nur einem vorzüglichen Wein, sondern stellen auch das Thema der gelebten Nachhaltigkeit in den Fokus. Ja, sie verstehen es sogar als eine lohnende Investition in die Zukunft.

Esterházy, auf ungarisch: Eszterházy oder lateinisch: Estoras – dieser Name hat Gewicht! Denn so heißt eine alte, bedeutende ungarische Magnaten-Familie, die bereits seit 1687 als reichsfürstliches Haus zum Hochadel zählte. Diese Familie prägte über einen Zeitraum von ca. 400 Jahren mit dem Hauptzweig der fürstlichen Linie und den drei gräflichen Linien die Geschicke im pannonischen Raum. Dabei spielten Weitsicht und das sorgfältige Wirtschaften, immer unter der Wahrung hoher Qualitätsansprüche, eine entscheidende Rolle.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde erstmals von Hans Carl von Carlowitz im Jahre 1713 in schriftlicher Form formuliert. Schon damals forderte der Adelige den „pfleglichen“ und respektvollen Umgang mit der Natur.

Diese Entwicklung gilt es konsequent unter den heutigen Gegebenheiten fortzuführen. Und so agiert Esterházy in unseren Tagen als eine breit aufgestellte regionale Zugkraft, die sich einer naturschonenden Entwicklung in allen Bereichen verpflichtet sieht.

Wir, die Schobers, können diesen damaligen Aufruf heute nur unterstreichen! Denn er besitzt, mehr denn je, seine Gültigkeit. Das Unternehmen Esterházy steht aktuell für eine enge Verbundenheit von Natur & Mensch, denn ihr Nachhaltigkeitskonzept fußt auf den drei wichtigen Säulen: Natur – Wirtschaft – Gesellschaft!

Soviel zur geschichtlichen Seite, der ja auch eine kulinarische folgt. Denn wir möchten Ihnen heute einen Rostbraten der besonderen Klasse empfehlen – den Esterházy-Rostbraten!

Esterházy-Rostbraten

Die Zutaten wurden für 4 Portionen berechnet, und Sie müssten eine Garungsdauer von ca. 1 ½ Stunden einplanen.

  • 800 g Rostbratenried oder Beiried
  • 4 EL Öl
  • 20 g Butter
  • 1/8 l Sauerrahm
  • 200 g Wurzeln – WIR empfehlen: Karotten, Sellerie und gelbe Rüben!
  • 100 g Zwiebeln
  • 8 Kapern
  • 4 dl Suppe oder Wasser
  • 20 g glattes Mehl
  • Salz & schwarzer Pfeffer – frisch aus der Mühle
  • Estragon-Senf
  • geriebene Zitronenschale
  • gehackte Petersilie

Zunächst schneiden Sie bitte das Rostenbraten-Beiried in 4 Scheiben und klopfen es dünn. Bitte achten Sie darauf, die Ränder einzuschneiden. Anschließend bitte salzen & pfeffern und mit dem Senf bestreichen. Natürlich bekommen Sie bei uns auf Wunsch die Scheiben schon in der richtigen Stärke! Fragen Sie einfach bei der Bestellung danach.

Jetzt werden die Scheiben in heißem Fett von beiden Seiten braun angebraten – danach heben Sie sie bitte aus der Kasserolle.

Nun die nudelig geschnittenen Zwiebeln licht rösten, mit dem Wasser oder der Suppe aufgießen, verrühren, aufkochen, um dann den Rostbraten hineinzulegen. Bitte auch die gehackten Kapern und die Zitronenschale hinzufügen.

Jetzt sollten alle Zutaten am Herd, im Rohr oder im Schnellkochtopf dünsten.

Nun schneiden Sie bitte die geschälten Wurzeln in feine, lange Streifen (ca. 2 mm dick), dünsten in heißer Butter an und geben sie 10 Minuten vor Garungsende zu den Rostbraten, um alles dann gemeinsam weich zu dünsten – anschließend bitte das Fleisch aus der Sauce heben…

Jetzt wird der Sauerrahm mit Mehl verrührt, unter die Sauce gemengt, um alles einige Minuten verkochen zu lassen. Last but not least denken Sie bitte daran, das Gericht beim Servieren mit Wurzelsauce zu bedecken und mit Petersilie zu bestreuen!

 

Wir, die Schobers, haben für Sie die folgende Beilagen-Empfehlung:

  • Erdäpfel-Kroketten,
  • Tarhonya oder Eiergraupen – die traditionelle Teigware in der ungarischen Küche,
  • Serviettenknödel,
  • Häuptel-, Tomaten- oder Gurkensalat.

 

Sissis Tipp: Sie können die Wurzelstreifen auch gesondert in Suppe oder Salzwasser kochen, in Butter schwenken und anschließend auf die angerichteten Rostbraten verteilen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

Bild: Alexander Raths – stock.adobe.com