Roastbeef

Zartes, rosa gebratenes Roastbeef ist ein echter Gaumenschmaus! Wir zeigen Ihnen heute wie Ihnen das beste Roastbeef gelingt!

Welches Fleisch brauchen Sie für das Roastbeef?

Aus der Hochrippe gewinnt man das Côte de Boeuf. Der vordere Teil des Rückens wird in das hohe Roastbeef, das flache Roastbeef und das Zwischenrippenstück eingeteilt. In Deutschland meist als „flaches Roastbeef“ bezeichnet, ist das Beiried in den USA als „Strip Loin Steak“ und in Frankreich als „Entrecôte“ bekannt. Eines ist allen Bezeichnungen gemein: Roastbeef sollte man grundsätzlich rosa braten.

Damit wir, die Schobers, nicht nur Theorie liefern und obendrein zur Renaissance der Wermut-Kultur gerne ein Stück rosa gebratenes vom Rind beitragen möchten, haben ein Rezept für das vermutlich beste Roastbeef aller Zeiten, natürlich rosa gebraten – perfekt mit allem Drumherum!

Roastbeef mit Wermut

Zutaten

  • 1 kg Roastbeef
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • 350 g Perlzwiebeln oder halbierte Schalotten
  • 250 ml trockener Wermut
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Apfel-Balsamessig
  • grobes Meersalz
  • 150 g Parmesan im Ganzen
  • und ein Küchenthermometer

Heizen Sie den Backofen auf 160 Grad Celsius Umluft vor. Würzen Sie das Fleisch mit Thymian, Rosmarin, Salz & Pfeffer und braten es in einem Bräter in Olivenöl an. Dann legen Sie das Fleischstück auf ein Backgitter auf der mittleren Ebene im Backofen.

Im gleichen Bräter schwitzen Sie jetzt Perlzwiebeln oder Schalotten an, löschen diese mit Wermut ab und gießen sie mit Wasser und Balsamessig auf. Nun wird der Bräter unter das Roastbeef in den Backofen geschoben. Das Roastbeef braten Sie dann auf 58 Grad Celsius Kerntemperatur.

Anschließend wickeln Sie es in Alufolie und lassen es mindestens 15 Minuten rasten. In der Zwischenzeit glasieren Sie die Zwiebeln im Bräter am Herd.

Am Schluss schneiden Sie das Roastbeef in Scheiben, bestreuen es mit grobem Meersalz und richten es mit den glasierten Zwiebeln an. Zum Servieren streuen Sie Parmesanspäne darüber.

Sissis Tipp: Die Garzeit variiert ja nach Fleischstück! Die Niedere Beiried benötigt ca. 15 Minuten, die Hohe Beiried ca. 25 bis 30 Minuten. Für die Hüfte müssen Sie rund 40 Minuten, für die Schale ca. 50 Minuten einrechnen. Damit Sie mit einer schöneren Form des Fleischstücks aufwarten können empfehlen wir, das Fleisch vor dem Braten mit Bindfaden zu umwickeln.

Wie, die Schobers, wünschen gutes Gelingen bei der Zubereitung und natürlich einen gesunden Appetit!

Bild: H.LEITNER – Fotolia