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Cordon bleu

Warum die Speise Cordon bleu, übersetzt also das blaue Band heißt, lässt uns die Weiten des Webs durchforsten, denn wir haben keine Ahnung, nicht einmal eine Vermutung. Ganz ehrlich, wir haben auch noch nie darüber nachgedacht. Ob die Bezeichnung im Zusammenhang mit der Auszeichnung der besten Köche Frankreichs oder mit dem Untergang der Titanic, der der Eisberg im Rennen um das blaue Band den Todesstoß versetzt hat, mit dem gefüllten Schnitzel eine Gemeinsamkeit hat oder doch eher nicht, bleibt trotz längerer Recherche weiter im Dunklen.

Lediglich der im Jahre 2012 im Schwabenlande ausjudizierte Rechtsstreit um die erlaubten Inhalte, denn Putenschinken und Schmelzkäse dürfen nicht in ein echtes Cordon bleu, zwingen die Speise in einen etwas geordneteren Rahmen.

Sonst scheint vieles erlaubt, ob Schwein, Kalb oder sogar Pute die Hülle für die Schinken-Käsefülle sein darf, scheint derweil ungeregelt. Wir Schobers verwenden Schwein, plattieren und füllen mit Scheiben mildem Käse und gekochtem Schinken. Nach verschließendem Zudrücken der Ränder wird das Stück genau so behandelt wie das klassische Wiener Schnitzel: Es wird paniert und in  Butterschmalz in der Pfanne knusprig gebacken.

So lieben wir Schobers das Cordon bleu, mit Kartoffel- Vogerlsalat, auch ohne Goldsmedaille am blauen Band.

Guten Appetit – die Schobers