Bistecca alla fiorentina – Was für ein klangvoller Name, nicht wahr? Wussten Sie, dass sich dahinter Grill-Köstlichkeiten verbergen? Wir, die Schobers, möchten heute mit Ihnen einen Ausflug in die Toskana unternehmen. Dort warten Steaks, die Sie nicht so schnell vergessen werden!

Wie das Beefsteak die Toskana eroberte

1565, so ist es zumindest überliefert, standen einige englische Reisende in Florenz völlig verzückt vor einer Ochsen-Braterei, die sich auf der Piazza San Lorenzo befand. In diesem Moment, völlig entrückt von der Welt, riefen sie euphorisch „Beefsteak! Beefsteak!“ aus – und waren kaum zu bremsen.

Aus dem Beefsteak wurde das Bistecca. Dabei handelt es sich um ein klassisches T-Bone-Steak, in dem Hochrippe und Rinderlende durch einen t-förmigen Knochen verbunden sind.

Das Italienische daran ist, ist die besondere Rindersorte, von der das bistecca alla fiorentina stammt. Das berühmte Chianina-Rind, das vor allem im Chiana-Tal und im Val d’Arno in der Toskana gezüchtet wird. Diese Rinder zeichnen sich durch ein weiß schimmerndes Fell und feingliedrige, jedoch weit nach vorne gebogene Hörner aus – und es gibt auch einen Star unter ihnen. Dieser ist der sogenannte „Vitellone“, ein Jungochse und besonders wertvoll, weil er das allerfeinste – und somit auch das echte – bistecca alla fiorentina liefert.

Bistecca alla fiorentina auf Schobersche Art

  • 2 Porterhousesteaks oder T-Bone-Steaks zu je ca. 750 g
  • ca. 300 ml Olivenöl
  • 4 zerdrückte Knoblauchzehen
  • 4 gezupfte Rosmarinzweige
  • Meersalz & Pfeffer frisch aus der Mühle

Zunächst verrühren Sie bitte das Olivenöl mit Rosmarin und dem zerdrückten Knoblauch, um dann die Steaks darin mindestens 24 Stunden zu marinieren. Es ist ratsam, sie ab & an zu wenden!

Heben Sie anschließend die Steaks heraus und grillen sie auf einem gut geheizten Holzkohlegrill von beiden Seiten – etwa 4 Minuten. Bestreichen Sie die Steaks wiederholt mit der Marinade.

Dann nehmen Sie sie bitte vom Rost, um sie anschließend warm noch 5 Minuten rasten zu lassen. Die Steaks sollten erst unmittelbar vor dem Servieren gesalzen und gepfeffert werden – dann bitte auftragen, bei Tisch tranchieren und einfach nur noch genießen!

Sissis Tipp: Die Garungszeit beträgt 8 bis 10 Minuten, und als Beilagen empfehlen wir frische Blattsalate, Rosmarinerdäpfel oder grüne florentinische Bohnen.

Und wir haben auch noch einen kleinen Tipp für Sie parat: Sollte Ihnen kein Holzkohlegrill zur Verfügung stehen, so können Sie natürlich auch in einer gusseisernen Pfanne grillen. Allerdings beachten Sie dabei bitte, dass die Pfanne vor dem Anbraten auch wirklich sehr heiß ist!

Wir, die Schobers wünschen Ihnen jetzt ein gutes Gelingen und sagen: buon appetito!

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