Wildhuhn

Ganz anders ist das Wildhuhn. Das Durchschnittshenderl liegt nach etwa 30 Lebenstagen auf Ihrem Teller. Wenn man sich überlegt, wie es dem Tier in diesen 30 Tage gegangen ist und wo es gelebt hat, so könnte man sogar diese 30 Tage als endlos empfinden. Wir freuen uns, Ihnen über unseren Lieferanten Bio-Schober aus dem Waldviertel Hühner anbieten zu können, die in perfekter Umgebung in aller Ruhe und ohne Kraftfutter die dreifache Zeit bis zur Schlachtung eine natürliche Entwicklung gehabt haben. Das hinterlegte Bild hat uns der Biohof Susanne & Herbert Weber aus  Raabs an der Thaya zukommen lassen und zeigt, wo und wie die Hühner, die wir von dort bekommen, gehalten werden. Das ist kein geschöntes Werbebild, so ist es dort wirklich.

Die Wildhühner, so die offizielle Bezeichnung, sind besonders zart und fein und haben ein viel dunkleres Fleisch als die Hühner aus der Massentierhaltung. Heute wollen wir Ihnen gerne eine Zubereitungstechnik empfehlen, die alle Vorteile der Wildhühner ins rechte Licht rückt, nämlich das sitzende Huhn:

Hier wird das Huhn von den Schobers im Backrohr gebraten und, damit die vielen wunderbaren Geschmacksvarianten optimal unterstrichen werden, auf einem gelochten Behälter mit Rotwein gesetzt. In den Hals stecken wir ein Apfelstück zur Abdichtung und manchmal schieben wir Rosmarinzweige unter die Haut. Das Huhn reiben wir außen mit grobem Salz ab. Bei einer Temperatur von 180 Grad lassen wir das Huhn im Ofen, bis es die Kerntemperatur von 85 Grad erreicht hat.

Wie lange es dauert, kann variieren, verwenden Sie daher bitte einen Bratthermometer. Basmatireis mit Spargelspitzen oder im Ofen mitgebratene Kartoffelwürfel sind unsere Beilagenfavoriten.

Sollte sich in Ihrer Nähe kein einschlägiges Geschäft zum Erwerb eines Bratgestelles anbieten, kann eine geöffnete Bierdose den Zweck ebenfalls erfüllen. Für Onlinekonsumenten haben wir diesen Link recherchiert.

Wir wünschen gutes Gelingen und besonder viel Genuss mit dem Wildhuhn!
Die Schobers