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Augsburger

Augsburger

Augsburger sind keine Knacker! Die feste Größe im Repertoire der Österreichischen Hausmannskost hat laut Wikipedia seine Ursprünge im Deutschland der 30er Jahre. Anlässlich einer Fleischertagung hat ein Mann Namens Kotter die Wurst kreiert und nach der Stadt Augsburg benannt. Stimmen die Berichte, so haben die Augsburger von damals nicht viel mit den uns so gut bekannten feinen und zart schmeckenden Würsten gemein, da es sich eher um eine Wurst mit grobem Brät gehandelt hat. Unsere Augsburger, eine Brühwurst wie die Kottersche Erfindung, konnte ursprünglich auf Grund der Verwendung von Naturdarm besonders rasch verderben.

Mittlerweile wird auch die Augsburger in perfekt hygienischen Bedingungen in Kunstdarm hergestellt und erreicht somit wie andere ähnlich hergestellten Brühwürste, perfekte Lagerung vorausgesetzt, eine Haltbarkeit, die sogar eine gewisse Vorratslagerung zulässt.

Zum Wesentlichen, dem Geschmackserlebnis: Im Gegensatz zur geräuchten Knackwurst ist die österreichische Augsburger nicht geräuchert und zarter gewürzt. Kinder lieben deshalb Augsburger ganz besonders. Die Würste werden vor dem Abbraten geschält, halbiert und auf der runden Seite kreuzweise eingeschnitten. Auf beiden Seiten knusprig goldbraun gebraten, finden wir sie oft neben Röstkartoffeln und Cremespinat am Teller. Rahmfisolen als Gemüsealternative und manchmal auch ein Spiegelei können das wirklich preiswerte Gericht weiter aufwerten.

Die Schobers lieben ihre Augsburger – guten Appetit!